• Facebook
  • Instagramの社会のアイコン
  • YouTube
members

Sarah Christian (Violine) möchte die Vielfalt, ehrliche Emotion und Energie der klassischen Musik ihren Zuhörern vermitteln. In ihrem künstlerischen Leben genießt sie es, alle Einflüsse zu vereinen und auf nichts verzichten zu müssen: Solistin, Konzertmeisterin der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen, Kammermusikerin und künstlerische Leiterin einer Kammermusikreihe in ihrer Heimatstadt Augsburg. Dabei stellt sie den höchsten Anspruch an sich selbst. Ihr Fokus bei der Auseinandersetzung mit dem Notentext liegt immer auf dem Inhalt der Musik, dem sie sich stets mit großem Respekt nähert.  Ihre wichtigste Lehrerin ist Antje Weithaas, bei der sie an der HfM „Hanns Eisler“ in Berlin studierte und deren Assistentin sie dort war. Mittlerweile betreute Sarah Christian als Professorin eine eigene Klasse an der HMDK Stuttgart. Zu ihren größten Wettbewerbserfolgen gehört der ARD-Musikwettbewerb 2017. Aus ihm ging sie als 2. Preisträgerin hervor (ohne Vergabe des 1.Preises), sie gewann auch den Publikumspreis und den Sonderpreis des Münchener Kammerorchesters. Sarah Christian konzertierte in vielen Ländern Europas sowie in China, Japan, Südamerika und den USA. Sie spielte als Solistin u.a.  der Bayerischen Kammerphilharmonie, Camerata Salzburg, Auckland Philharmonie, Deutsche Kammerphilharmonie Bremen, dem Münchener Kammerorchester und dem Symphonieorchester des BR. Ihr Debüt in der Carnegie Hall mit dem Bayerischen Staatsorchester hatte Sarah Christian im März 2018. Ihre Debüt-CD (GENUIN, 2017) mit Prokofjews Sonate Nr. 1 f-Moll op. 80 und Schuberts Fantasie C-Dur wurde von der Presse hochgelobt: „Sarah Christians Solodebut ist schlichtweg fantastisch! Die Geigerin erweist sich als äußerst feinfühlige Interpretin, technisch ist sie ohnehin über allen Zweifel erhaben.“ (Manuel Stangorra, klassik.com).

Yuko Hara (Viola) studierte an der Tokyo University of the Arts sowie am Konservatorium in Genf und an der Musik-Akademie Basel. Sie ist Preisträgerin des Lionel Tertis International Viola Competition und des Tokyo Musikwettbewerbs. Als Solistin trat sie mit dem Japan Philharmonic Orchestra auf und spielt u.a. beim NHK Symphony Orchestra in Tokyo, dem Orchester des Opernhauses Zürich (Mitglied der Orchester-Akademie von 2012–2014) und der Deutsche Kammer Philharmonie Bremen (Mitglied der Orchester-Akademie von 2015-2017). Mit der Barockbratsche ist sie Mitglied des Ensembles Volcania in Bremen und spielt u.a. beim Orchestra La Scintilla in Zürich und dem Freiburger Barockorchester. Sie ist eine begeisterte Kammermusikerin, studierte Streichquartett bei Rainer Schmidt (Hagen Quartett) und gewann den 3. Preis beim Internationalen Osaka Kammermusikwettbewerb. Seit 2016 ist sie Bratschistin des Quatuor Ardeo in Paris und seit 2018 die künstlerische Leitung des französischen Festivals Hirondelle.
Tristan Cornut (Violoncello), geboren in Paris, wurde bei vielen internationalen Wettbewerben ausgezeichnet, u.a. bei dem ARD-Musikwettberwerb, dem Domnick-Wettbewerb und dem Gaspar Cassado Wettbewerb. Er studierte am Pariser Konservatorium bei Roland Pidoux und an den Musikhochschulen Stuttgart und Freiburg bei Jean-Guihen Queyras. Er trat als Solist auf u.a. mit dem Philharmonischen Orchester Tokyo, dem Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunk, dem Stuttgarter Kammerorchester, dem Münchner Kammerorchester, den Straßburger Philharmonikern und dem Ensemble Resonanz. Seit 2012 ist er Solo-Cellist der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen. Als leidenschaftlicher Kammermusiker musizierte er an der Seite von Yo-Yo Ma, Antonio Meneses, Salvatore Accardo, Bruno Giuranna, Miguel da Silva und Daniel Hope und ist Preisträger der Kammermusik Wettbewerbe Melbourne und Trondheim. Tristan Cornut ist seit 2017 Professor für Violoncello an der Hochschule für Musik Stuttgart. Er spielt derzeit ein Violoncello von Urs Mächler (2005).

Juliane Bruckmann (Kontrabass) ist seit 2017 Mitglied der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen. Darüber hinaus spielt sie als Gast in Orchestern im modernen wie historischen Bereich wie dem Estonian Festival Orchestra, Les Siècles, Boston Early Music Festival und Tafelmusik Baroque Orchestra. 

Als Jungstudentin erhielt sie Unterricht von Prof. Gottfried Engels in Köln; nach dem Abitur setzte sie ihr Studium bei Prof. Bozo Paradžik in Freiburg, Dane Roberts in Frankfurt und Joёlle Morton in Toronto fort.

In ihrer Studienzeit war sie Stipendiatin der Studienstiftung des Deutschen Volkes und Live Music Now Freiburg e.V., Mitglied der Jungen Deutschen Philharmonie und Praktikantin im SWR Sinfonieorchester Baden-Baden und Freiburg. Wichtige weitere Impulse erhielt sie auf Meisterkusen von u.a. Prof. Janne Saksala, Prof. Esko Laine, Prof. Christine Hoock und Prof. Dorin Marc. 

Sehr am Herzen liegt Juliane auch die pädagogische und musikvermittlerische Arbeit. So ist sie seit vielen Jahren in pädagogischen Arbeitsgemeinschaften aktiv und entwickelt Projekte zur gemeinsamen Arbeit mit Jugendlichen. 

Maximilian Krome (Klarinette) ist seit 2014 stellv. Solo-Klarinettist der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen. Als Gast an der Soloklarinette spielt er zudem in der Camerata Bern, der Kammerakademie Potsdam, der Frankfurter Oper und dem Sinfonieorchester des WDR Köln. Mit diesen Ensembles war er zu Gast in über 30 Ländern in Europa, Russland, Asien und Amerika. Vor dem Antritt seiner Stelle in Bremen

war er für zwei Jahre Stipendiat der Akademie des Symphonieorchesters des Bayerischen Rundfunks. Als begeisterten Kammermusiker konnte man ihn beim intern. Musikfestival „The Next Generation“, auf Einladung der Academy of St.Martin-In-The-Fields in London, beim Festival Hirondelle in Frankreich, beim Kissinger Sommer und beim Verbier Festival in der Schweiz erleben. Zahlreiche dieser Konzerte sind durch live-Mitschnitte im DLF, WDR und BR sowie CD Produktionen beim Label Dabringhaus & Grimm festgehalten. Als Solist eröffnete er mit dem Baden-Württembergischen Kammerorchester Heilbronn die 29. Schwetzinger Mozartfestspiele und konzertierte mit Mozarts Klarinettenkonzert im Markgräflichen Opernhaus Bayreuth, der Essener Philharmonie und der Schweiz. Maximilian Krome war Stipendiat der Studienstiftung des Deutschen Volkes wurde

ebenfalls von der Jürgen-Ponto-Stiftung und der Deutschen Stiftung Musikleben gefördert. Mit dem Sommersemester 2019 begann er seine Lehrtätigkeit mit eigener Klasse an der Hochschule für Musik Nürnberg und befindet sich daneben im Lehrauftrag an der Hochschule für Künste Bremen.

Rie Koyama (Fagott), geboren 1991 in Stuttgart, stammt aus einer japanischen Musikerfamilie, ist in Deutschland aufgewachsen und hat bei 24 bedeutenden nationalen und internationalen Wettbewerben Erste Preise im Fach Fagott gewonnen, u. a. beim The Muri Competition 2013, beim 37. Deutschen Musikwettbewerb 2012. Im September 2013 gewann sie beim 62. Internationalen Musikwettbewerb der ARD in der Kategorie Fagott und den Sonderpreis für die beste Interpretation der Auftragskomposition. Rie Koyama war Stipendiatin der Jürgen Ponto-Stiftung, der Rohm Music Foundation in Japan und erhielt im Mai 2012 ein Jahresstipendium der Deutschen Stiftung Musikleben. Sie ist bereits als Solistin mit renommierten Orchestern u.a. wie dem Münchener-, Stuttgarter-, Kurpfälzischen-, Stettiner-, Südwestdeutschen-, Folkwang Kammerorchester, dem Münchner Rundfunkorchester, dem Beethoven Orchester Bonn, der Deutschen Radiophilharmonie Saarbrücken, dem Brandenburgischen Staatsorchester, der Neubrandenburger Philharmonie, dem Philharmonischen Orchester Heidelberg, der Deutschen Kammerakademie Neuss, dem Aargauer Sinfonieorchester, dem Landestheater und Sinfonieorchester Schleswig-Holstein, aufgetreten. Seit 2015 September ist sie Solofagottistin bei der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen unter der Leitung von Paavo Järvi.

Kiveli Dörkens (Klavier) Temperament, Leidenschaft und Hingabe für die Musik sind in jedem Moment ihrer Konzerte zu spüren. Mit ihrem ansteckenden Enthusiasmus und einnehmender Ausstrahlung pflegt sie einen engen Kontakt mit ihrem Publikum. Sie spricht ihre Zuhörer gerne an, bevor sie sich ans Klavier setzt, um die Grenzen der Klangmöglichkeiten und des künstlerischen Ausdrucks zu erforschen. Ihre Konzerttätigkeit führte sie in die meisten Länder Europas, China und den USA und in viele renommierte Konzertsäle, wie der Elbphilharmonie, dem Gewandhaus Leipzig, der Tonhalle Düsseldorf, der Kölner Philharmonie, dem Konzerthaus Berlin, der Alten Oper Frankfurt und dem Mariinsky Theater in St. Petersburg. Highlights waren Auftritte für den Dalai Lama (2007) und für die Bundeskanzlerin Angela Merkel in Washington D.C. (2009). Kiveli widmet einen bedeutenden Teil ihrer Konzerttätigkeit der Kammermusik und tritt regelmäßig mit Künstlern wie Christian Tetzlaff, Sharon Kam, Florian Donderer und Tanja Tetzlaff auf. Mit ihrer Schwester Danae verbindet sie ein festes Duo. 2015 gründete sie zusammen mit ihrer Schwester Danae auf der griechischen Insel Lesbos das Molyvos International Music Festival (MIMF), dessen sie auch künstlerische Leiterin ist. Zwischen Finanzkrise und Flüchtlingsdrama bringt das MIMF nicht nur die Tradition der klassischen Musik nach Lesbos, sondern ist zum Hoffnungsträger der Region geworden.